Die Detailanalyse liefert datengestützte Einblicke in den Betrieb von Fernwärmeanlagen und deckt gezielt Optimierungspotenziale auf. Als Eingangsdatensatz genügt eine CSV-Datei, die – idealerweise im Stundenraster – Verbrauch, Vorlauf- und Rücklauftemperatur sowie die Außentemperatur enthält. Auf dieser Basis berechnet die Software eine Reihe von Kennwerten und gibt – wo Handlungsbedarf besteht – konkrete Empfehlungen:
Heizgrenztemperatur: Die Außentemperatur, unterhalb derer der Wärmebedarf des Gebäudes die internen Wärmegewinne übersteigt und eine aktive Beheizung erforderlich wird. Der Kennwert liefert Rückschlüsse auf die Qualität der Gebäudedämmung.
Exzessverbrauch: Analyse, ob die Anlage auch bei Außentemperaturen über 20 °C in Betrieb ist – ein Indikator für unnötige Wärmeverluste außerhalb der Heizsaison.
Nachtabsenkung: Beurteilung, ob und in welchem Maß eine Nachtabsenkung umgesetzt wird – einschließlich Bewertung von Absenktiefe und -dauer im Hinblick auf das Einsparpotenzial.
Vieles mehr: Witterungsführung, Regelungsgüte, Berechnung des Volumenstroms, Berechnung des Warmwasserverbrauchs, Extraktion der mittleren Rücklauftemperatur, …